Abschied von Sepp Perschke

Am 15. 2. 2017 ist Josef Perschke im Alter von 90 Jahren gestorben. Für uns war er einfach  Sepp, ein politisches Urgestein der SPD Rödinghausen.

Seit seinem Eintritt in der SPD (1971) bekleidete er zahlreiche Funktionen mit großem Engagement.

Von 1979 bis 1992 prägte er als Vorsitzender den  SPD Ortsverein Rödinghausen entscheidet mit.  Als Ehrenvorsitzender nahm er bis zum Schluss regen Anteil an seiner SPD.

Als Mitglied des Gemeinderates (1975 bis 2000) war er in zahlreichen Ausschüssen tätig.

1995 gehörte Sepp Perschke zu den Gründungsmitgliedern der Seniorenarbeitsgemeinschaft SPD 60 Plus.

Viele Rödinghauser kannten ihn aus seiner Funktion als langjähriger  Ortsvorsteher. 30 Jahre (von 1975 bis 2005) lang arbeitete er an der Entwicklung seines Ortsteils mit.

Für sein herausragendes ehrenamtliches  Engagement  wurde ihm  1998 der Verdienstorden des Bundesrepublik Deutschland verliehen. Er war sehr stolz auf sein Bundesverdienstkreuz.

Mit Sepp Perschke verliert die SPD Rödinghausen einen aufrechten Demokraten. Er fragte nicht, „was kann ich tun“, er tat es und das mit großem Engagement.  Sein politisches Schaffen wird immer mit der Geschichte der SPD Rödinghausen verbunden bleiben.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen, denen wir uns herzliches Beileid aussprechen.

Die Genossen treffen sich am Montag  den 20. Februar um 13 Uhr  im Trauerhaus auf dem Friedhof in Schwenningdorf um Sepp auf seinem letzten Weg zu begleiten.

Du wirst uns fehlen, Sepp

 

Mit „Kraft“ für NRW – Landesdelegiertenkonferenz in Düsseldorf

Es war ein nicht alltägliches Ergebnis, dass Hannelore Kraft, Zitat „geflasht“ und im ersten Moment sprachlos gemacht hat. (das  geschieht eher selten)

Es gab 422 abgegebene Stimmen, alle waren gültig und alle votierten für Hannelore Kraft, die damit einstimmig zur SPD Spitzenkandidatin der SPD NRW gewählt wurde. Mit „Kraft“ für NRW – Landesdelegiertenkonferenz in Düsseldorf weiterlesen

Baumpflanzaktion mit tatkräftiger Unterstützung aus Bund und Land

Die Baumpflanzaktion des  SPD Gemeindeverbandes Rödinghausen ist inzwischen eine Institution  geworden.

Aus der ursprünglichen Idee „Bäume statt Plakate“ ist ein  Dauerbrenner geworden. Statt bei Kommunalwahlen Plakate für die Ratskandidaten zu aufzuhängen geht das gesparte Geld in die Baumpflanzaktion.

Interessierte Eltern können sich an ihr SPD Ratsmitglied wenden, um einen Baum für ihr neugeborenes Kind zu bekommen. Zur Auswahl stehen heimische Obst -und Laubbäume. Baumpflanzaktion mit tatkräftiger Unterstützung aus Bund und Land weiterlesen

Windkraft in Rödinghausen

Im Ausschuss für Gemeindeentwicklung schloss sich die SPD Fraktion der Meinung des Fachbüros an und  stimmte für die Einstellung des Verfahrens für die Ausweisung von Konzentrationszonen für die Windenergie.

Der SPD ist daran gelegen die Bürgerinnen und Bürger möglichst frühzeitig zu informieren und Betroffene einzubinden.  Dies ist gerade bei der Ausweisung von Konzentrationszonen für Windkrafträder geschehen.  Hier wurde auf Betreiben u.a. der SPD ein ergebnis-offenes Verfahren angestoßen.

Dies hat weder etwas mit „Wahlgeschenken“ noch mit „Ruhestellung von Protestlern“ zu tun, wie es Thomas Lübeck (CDU) fälschlicherweise immer wieder mutmaßt, sondern  mit Ernstnehmen von Bedenken und Ängsten die dieses Thema in der Bevölkerung ganz natürlich auslöst.

Die SPD Fraktion  ist im Gegenteil zu den Aussagen von Lübeck der Meinung das dies der richtige und einzig gangbare Weg war, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu Meinungsäußerungen zu bewegen.  „Ich bin stolz darauf“, so  Ratsmitglied Siegfried Lux wörtlich, „dass wir damit so viele Rödinghauser Bürgerinnen und Bürger motiviert haben, sich zu diesem Thema Gedanken zu machen und sich zu engagieren.“

All die dort geäußerten Bedenken und Anregungen wurden dann mit Hilfe von überörtlicher Fachkompetenz sowohl sachlich wie rechtlich abgeklopft und daraus die drei vorgeschlagenen Konzentrationszonen entwickelt.

Das verstehen wir  unter bürgernaher Politik, die nicht polemisch im Vorfeld  für Unruhe sorgt, sondern fachlich, sachlich und rechtlich den gesetzlichen Rahmen ausnutzt, um ein möglichst gutes Ergebnis für dir Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger zu schaffen schafft…   …bei einem Höchstmaß an machbarer Rechtssicherheit.

Dagegen kann man immer sein, wir  finden es nur schade, dass mittlerweile diese Themen von der CDU nicht mehr in den dafür installierten Ausschüssen diskutiert wird, sondern im Vorfeld die Presseplattform ausgenutzt wird, um Menschen zu verunsichern und Klientelpolitik zu betreiben. Vielleicht sollte man von der CDU-Seite wieder dahin zurückkehren, sich erst sachlich, fachlich und rechtlich richtig zu informieren – das geht übrigens in den Ausschüssen recht gut ! – so dass dann auch die nötige Substanz für eine pressemäßige Berichterstattung vorhanden ist.

Polemik hilft für gute Entscheidungen wenig. Um Klientelpolitik zu betreiben ist sie natürlich anscheinend jetzt von der CDU ein gewähltes Mittel, um Menschen zu verunsichern.

Uns  ist unser SPD-Weg da deutlich lieber, denn dafür haben wir den Auftrag unser Bürgerinnen und Bürge bekommen. Wir wollen für die Gemeinschaft etwas erreichen und nicht Einzelne begünstigen.