Rüschener Straße und kein Ende

Wer am lautesten protestiert hat Recht ?????

Die Fakten:

Seit Jahren beklagen die Anwohner der Rüschener Straße und des Papenwandwegs ein stetig steigendes Verkehrsaufkommen.  Die beiden schmalen Gemeindestraßen lassen Begegnungsverkehr nur eingeschränkt zu. Immer häufiger wurden die Straßen als Abkürzung zur Firma Häcker an der Werkstraße genutzt.

Bis zu 1800 Fahrzeuge pro Tag  waren  es  am Schluss (vor der Sperrung der Brücke an der Hansastraße) Dabei wurde das dort geltende Tempolimit (30) eher selten eingehalten.   Für die Anwohner war der Zustand kaum noch zu ertragen. Die Brückensperrung hat die Situation noch verschärft.

Es war deshalb notwendig nach Lösungen zu suchen, auch im Hinblick auf den zukünftigen Parkplatz im unteren Bereich der Rüschener Straße.    Bereits im letzten Jahr wurde deshalb ein Fachbüro beauftragt ein Konzept über die zukünftige Verkehrsführung zu erstellen. Dieses Konzept wurde den Betroffenen in einer Anliegerversammlung vorgestellt.

Aber wie  so häufig, gibt es  unterschiedliche Interessen.  Für Anwohner im Bereich der  beiden Siedlungen „In der Flage“ ist die Rüschener Straße  der kürzeste Weg in den Ortskern.

Für die Anlieger der Rüschener Straße und des Papenwandwegs ist  das hohe Verkehrsaufkommen unerträglich.

Was also tun?

Bei der Aufstellung eines Flächennutzungsplans müssen die Bedenken unterschiedlicher Institutionen und der betroffenen Anlieger gehört werden. Aus diesem Grund muss ein Flächennutzungsplan öffentlich ausgelegt werden.

Der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt hat sich im letzten Jahr mit den Einwänden beschäftigt.  Dabei werden die unterschiedlichen Interessen betrachtet und gewichtet.

Das Fachbüro ist zum Schluss gekommen, dass die Abbindung der Rüschener Straße unterhalb der Straße „in der Flage“ die plausibelste Lösung ist.  Eine Abbindung oberhalb würde zu anderen „Schleichwegen“ führen, z. B. über Papenwandweg, Schierenacker, Starenweg, In der Flage.

Die SPD  hat sich  bewusst dagegen entschieden die verschiedenen Meinungen der Anlieger direkt aufeinander prallen zu lassen, denn jeder sieht sich aus seiner Sicht im Recht. Wir lehnen es ab,  Bürger gegeneinander auszuspielen.

Der Flächennutzungsplan lag seit Dezember 2016 aus, Bedenken und Einwände konnten  vor Inkrafttreten nochmals vorgebracht werden.

Was ist also wichtiger?

Der kurze Weg in den Ortskern oder die große Belastung durch Fahrzeuge auf einer dafür nicht ausgelegten Straße?

Diese Entscheidung musste getroffen werden und wir haben sie getroffen.

Das hat aber unweigerlich zur Folge, dass es Menschen gibt, die verärgert sind. Wir bedauern es, dass Bürger sich übergangen fühlen, oder der Ansicht sind, sie ständen nicht an erster Stelle.

Aus Sicht der SPD war  das sehr hohe Verkehrsaufkommen, das Anlieger der Rüschener Straße/ Papenwandweg vorgebracht haben, ein wichtiges Argument, wichtiger als ein kurzer Weg in den Ortskern.

Wir haben uns deshalb für die  Variante Sperrung der Rüschener Straße unterhalb der Straße „In der Flage“ entschieden,  und folgen damit der Ausführung des Fachbüros.

Uns erscheint die Sicherheit dort wichtiger, als ein kurzer Weg in den Ortskern.  Damit werden zukünftig andere Schleichwege automatisch ebenfalls unterbunden.

Alle Straßen in diesem Bereich sind schmale Gemeindestraßen, die für ein hohes Verkehrsaufkommen nicht geeignet sind. Begungsverkehr ist auch hier nur eingeschränkt möglich. Schäden an diesen Straßen tragen die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Rödinghausen.

Die zukünftige Verkehrsführung zum Parkplatz der Firma Häcker Küchen kann aus unserer Sicht deshalb nur über die überordneten Straßen führen.

Bereits in der Dezembersitzung wurde  eine Dringlichkeitsentscheidung für Anfang Januar angekündigt, um nach Ablauf der Auslegungsfrist so wenig Zeit wie möglich zu verlieren. Alle Fraktionsvorsitzenden haben die Dringlichkeitsentscheidung unterschrieben. Der Flächennutzungsplan war damit in Kraft gesetzt und die Baugenehmigung wurde erteilt.

Es ist uns völlig rätselhaft, warum die CDU danach Anliegern noch suggeriert hat, dass nachträgliche Änderungen möglich sind.  Wir können nicht ständig weitere Konzepte finanzieren, bis sie der CDU gefallen.

Kommunalpolitik bedeutet nicht, es alles Recht machen zu können, sondern unterschiedliche Interessen  miteinander abzuwägen.

Das haben wir mit dieser Entscheidung getan.

Papenwandweg – hier fuhren bis zu 1800 Fahrzeuge pro Tag

Rüschener Staße , oberhalb der Einmündung „In der Flage“

Schierenacker – kurz hinter der Kreuzung Papenwandweg

Starenweg – schmale Querverbindung Schierenacker- In der Flage.

In der Flage unterhalb der Einmündung Finkenweg

Abschied von Sepp Perschke

Am 15. 2. 2017 ist Josef Perschke im Alter von 90 Jahren gestorben. Für uns war er einfach  Sepp, ein politisches Urgestein der SPD Rödinghausen.

Seit seinem Eintritt in der SPD (1971) bekleidete er zahlreiche Funktionen mit großem Engagement.

Von 1979 bis 1992 prägte er als Vorsitzender den  SPD Ortsverein Rödinghausen entscheidet mit.  Als Ehrenvorsitzender nahm er bis zum Schluss regen Anteil an seiner SPD.

Als Mitglied des Gemeinderates (1975 bis 2000) war er in zahlreichen Ausschüssen tätig.

1995 gehörte Sepp Perschke zu den Gründungsmitgliedern der Seniorenarbeitsgemeinschaft SPD 60 Plus.

Viele Rödinghauser kannten ihn aus seiner Funktion als langjähriger  Ortsvorsteher. 30 Jahre (von 1975 bis 2005) lang arbeitete er an der Entwicklung seines Ortsteils mit.

Für sein herausragendes ehrenamtliches  Engagement  wurde ihm  1998 der Verdienstorden des Bundesrepublik Deutschland verliehen. Er war sehr stolz auf sein Bundesverdienstkreuz.

Mit Sepp Perschke verliert die SPD Rödinghausen einen aufrechten Demokraten. Er fragte nicht, „was kann ich tun“, er tat es und das mit großem Engagement.  Sein politisches Schaffen wird immer mit der Geschichte der SPD Rödinghausen verbunden bleiben.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen, denen wir uns herzliches Beileid aussprechen.

Die Genossen treffen sich am Montag  den 20. Februar um 13 Uhr  im Trauerhaus auf dem Friedhof in Schwenningdorf um Sepp auf seinem letzten Weg zu begleiten.

Du wirst uns fehlen, Sepp

 

Mit „Kraft“ für NRW – Landesdelegiertenkonferenz in Düsseldorf

Es war ein nicht alltägliches Ergebnis, dass Hannelore Kraft, Zitat „geflasht“ und im ersten Moment sprachlos gemacht hat. (das  geschieht eher selten)

Es gab 422 abgegebene Stimmen, alle waren gültig und alle votierten für Hannelore Kraft, die damit einstimmig zur SPD Spitzenkandidatin der SPD NRW gewählt wurde. Mit „Kraft“ für NRW – Landesdelegiertenkonferenz in Düsseldorf weiterlesen

Baumpflanzaktion mit tatkräftiger Unterstützung aus Bund und Land

Die Baumpflanzaktion des  SPD Gemeindeverbandes Rödinghausen ist inzwischen eine Institution  geworden.

Aus der ursprünglichen Idee „Bäume statt Plakate“ ist ein  Dauerbrenner geworden. Statt bei Kommunalwahlen Plakate für die Ratskandidaten zu aufzuhängen geht das gesparte Geld in die Baumpflanzaktion.

Interessierte Eltern können sich an ihr SPD Ratsmitglied wenden, um einen Baum für ihr neugeborenes Kind zu bekommen. Zur Auswahl stehen heimische Obst -und Laubbäume. Baumpflanzaktion mit tatkräftiger Unterstützung aus Bund und Land weiterlesen