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Warum wählen wichtig ist

Warum wählen wichtig ist

  1. Wir dürfen wählen Niemand wird gezwungen zu wählen, oder eine bestimmte Partei oder eine Person zu wählen.  Wir haben bei jeder Wahl die Wahl.
    In vielen Ländern dieser Welt ist das anders. Sie dürfen, Sie müssen nicht wählen. Aber daraus lässt auch eine Verantwortung für unser Land ableiten. Verschenken Sie ihr Recht nicht und verzichten Sie nicht darauf die Zukunft mitzugestalten.
  2. Nichtwählen aus Protest kann ganz schnell nach hinten losgehen (wie beim Brexit), denn nur wer wählt kann seine Protesthaltung ausdrücken. Ein Beispiel ist Wahlkampfkostenerstattung: Welche Partei wie viel vom Staat bekommt, entscheidet der Prozent-Anteil aufgrund der gültigen Stimmen. Genauso werden die  Sitze im Bundestag ermittelt. Wenn sie nicht wählen, schaden sie also keiner Partei.  Wollen Sie z.B.  verhindern, dass eine rechtsextreme Partei Geld vom Staat bekommt, müssen sie wählen gehen.  Egal was sie wählen (außer rechtsextrem), sie senken damit den prozentualen Anteil der Rechtsextremen, die weniger Geld vom Staat bekommen. Ein sehr guter Grund wählen zu gehen.
  3. Seien sie kompromissfähig
    Keine Partei wird all ihre Wünsche erfüllen. Aber es gibt sicher eine Partei, die ihren Vorstellungen näher kommt, als andere. Schauen Sie sich die Programme an und entscheiden Sie. Ist es Ihnen wichtiger, dass die Bildung unserer Kinder von der Kita bis zur Uni gebührenfrei ist, oder wollen sie, dass eine bessere Ausbildung vom Einkommen abhängig ist. Ja, es ist nicht immer einfach die Wahl zu haben. Aber auch das ist Demokratie.
  4. Demokratie bedeutet nicht, dass nur Sie zufrieden sind.
    Niemand kann alle Menschen glücklich machen, auch der Staat nicht. Politik muss unterschiedliche Interessen bündeln und einen guten Kompromiss für alle finden.
  5. Zuhause bleiben gilt nicht, ganz egal, ob es regnet oder die Sonne scheint, denn, es gibt kein schlechtes Wetter, nur unangepasste Kleidung. Also ausschlafen, mit der Familie frühstücken und dann ab ins Wahllokal. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran.
  6. Stellen Sie sich vor, es ist Demokratie und keiner geht hin? Wenn niemand mehr wählt, ist die Demokratie tot. Und dann? Wollen Sie vielleicht einen „netten kleinen Diktator“ wie in Nordkorea oder auch in der Türkei? Ein falsches Wort und die Zellentür schließt sich. Und kein Richter holt sie heraus, denn der sitzt vielleicht in der Nachbarzelle.

Bitte wählen gehen!

Am 14. Mai 2017 wird in NRW ein neuer Landtag gewählt.  Wir  wünschen uns, dass NRW antidemokratischen Kräften die „rote Karte“ zeigt.  Es ist keine Alternative „Alternativ“ zu wählen.

Weltweit kämpfen Menschen dafür frei zu wählen, dafür riskieren sie in einigen Ländern sogar ihr Leben. Wir in Deutschland haben die Wahl. Werfen sie ihr Recht zu wählen nicht weg.

Für uns tritt erneut Angela Lück  an. Mit ihr schicken wir eine erfahrene Frau ins Rennen. In vielen Jahren  Kommunalpolitik  und inzwischen 7 Jahren im Landtag konnte sie reichlich Erfahrung sammeln.  Wir sind überzeugt, dass sie die richtige Frau für uns in Düsseldorf ist.

Zum Abschluss des Wahlkampfes haben wir heute in Bruchmühlen und Schwenningdorf rote Rosen verteilt. Danke an Stefan Schwartze (MbB) für die Unterstützung

 

Die „schwarze Null“ – Handlungsfähigkeit hergestellt

Am Mittwoch (4. April) stand als wichtigster Punkt die Verabschiedung des Haushalts auf der Tagesordnung.

Als eine der sehr wenigen Kommunen im Land ist der Haushalt in Rödinghausen ausgeglichen. Das heißt, Einnahmen und Ausgaben sind identisch.  In Rödinghausen steht „die schwarze Null“

Durch intensive Vorberatungen mit dem Kämmerer konnten wir feststellen, dass der Haushalt sehr gelungen ist. Einer Zustimmung des ausgeglichenen Haushalts stand aus unserer Sicht nichts im Wege.

Leider konnte sich die Opposition dem nicht anschließen und stimmte geschlossen gegen den Haushalt.  In intensiv geführten Diskussionen machte jede Fraktion ihren Standpunkt klar. Für die SPD nahmen neben der Fraktionsvorsitzenden besonders unsere Finanzfachleute Bernd Sacher (stellvertretender Fraktionsvorsitzender) und Siegfried Lux (Fraktionskassierer) Stellung.

In der Sitzung  wurden die Spannungen zwischen  uns und der CDU  sehr deutlich. Selbstverständlich rechtfertigt das keine unqualifizierten Zwischenrufe. Die SPD kann sich  für den Zwischenruf eines ihrer Fraktionsmitglieder nur entschuldigen.
Zu andern Aussagen stehen wir aber und uns verwundern die empörten Zwischenrufe  aus Teilen der Opposition. Wir empfehlen einfach mal über den Spruch „wie man in den Wald ruft, so schalt es heraus“ nachzudenken. Wir werden  sie auch zukünftig regelmäßig „in den Spiegel schauen lassen“. Vielleicht führt das irgendwann dort zum Nachdenken. Man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben.

Zur Information die komplette Haushaltrede der Fraktionsvorsitzenden Karin Menke Die „schwarze Null“ – Handlungsfähigkeit hergestellt weiterlesen