Archiv der Kategorie: SPD 60 Plus

Abschied von Wolfgang Spanier

Am  18. April verstarb unser ehemaliger Bundestagsabgeordnete Wolfgang Spanier im Alter von 75 Jahren.

Mit Wolfgang verlieren wir Sozialdemokraten eine Persönlichkeit, die über Jahrzehnte die Geschicke der SPD geprägt und sich für die Interessen der Menschen im Kreis Herford und in der Stadt Bad Oeynhausen eingesetzt hat. 43 Jahre gehörte Wolfgang Spanier der SPD anWolfgang wurde am 30. Januar 1943 in Münster geboren. Dort studierte er auch Germanistik und Philosophie und wurde 1969 Lehrer. Von 1984 bis 1989 war er stellvertretender Schulleiter am Gymnasium Löhne, 1989 bis 1994 Schulleiter des Marianne-Weber-Gymnasiums in Lemgo.Wolfgang gehörte von 1984 bis 1994 dem Rat der Stadt Herford an und war dort ab 1989 SPD-Fraktionsvorsitzender. Besonderen Einfluss nahm er dort auf den Wohnungsbau. Auskömmlicher und bezahlbarer Wohnraum war ihm wichtig. Daher engagierte er sich auch viele Jahre ehrenamtlich als Vorsitzender des Mieterbundes Ostwestfalen-Lippe. Abschied von Wolfgang Spanier weiterlesen

Ostern in Rödinghausen

…………….dazu gehören einfach die roten Ostereier von der SPD.

Verteilt wurden sie heute Morgen in Bruchmühlen, Schwenningdorf und Rödinghausen von unseren Ratsmitgliedern und unserem Bürgermeister. Viele Menschen  nutzen dabei die Gelegenheit für interessante Gespräche.

Wir wünschen allen Menschen in Rödinghausen schöne und erholsame Ostertage.

Titelbild, von li: Thomas Imort, Detlev Tiemann, Natalie Benisch, Bernd Sacher, Ulrich Büttke, Klaus Binnewitt

Ernst-Wilhelm Vortmeyer, Heiner Schwarze, Klaus-Eckhard Möller

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Mitgliedervotum entschieden

Die Basis der SPD hat sich mit 66,02 % für eine Fortführung der großen Koalition entschieden. Es war eine offene und faire Debatte, auch bei uns in Rödinghausen wurde kontrovers diskutiert.

Das Ergebnis für die große Koalition ist deutlich ausgefallen und es ist bindend. Jetzt gilt es die unterschiedlichen Meinungen und Kräfte zu bündeln und gemeinsam an einer Erneuerung der SPD zu arbeiten. Dazu gehört auch, in Zukunft junge Menschen stärker einzubinden.

Die letzten Wochen haben gezeigt, dass das D im Namen unserer Partei zu Recht steht. 78,39 % haben sich an der Wahl beteiligt. Das ist ein gutes Ergenis.

5 Monate nach der Bundestagswahl wird jetzt eine Regierung gebildet, Deutschland damit wieder handlungsfähig.

Der Kontakt zur Basis ist wichtiger denn je. Wir sind froh mit unserem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten Stefan Schwarzte jemanden in Berlin zu haben, der immer das Ohr an der Basis hat.

Warum wählen wichtig ist

Warum wählen wichtig ist

  1. Wir dürfen wählen Niemand wird gezwungen zu wählen, oder eine bestimmte Partei oder eine Person zu wählen.  Wir haben bei jeder Wahl die Wahl.
    In vielen Ländern dieser Welt ist das anders. Sie dürfen, Sie müssen nicht wählen. Aber daraus lässt auch eine Verantwortung für unser Land ableiten. Verschenken Sie ihr Recht nicht und verzichten Sie nicht darauf die Zukunft mitzugestalten.
  2. Nichtwählen aus Protest kann ganz schnell nach hinten losgehen (wie beim Brexit), denn nur wer wählt kann seine Protesthaltung ausdrücken. Ein Beispiel ist Wahlkampfkostenerstattung: Welche Partei wie viel vom Staat bekommt, entscheidet der Prozent-Anteil aufgrund der gültigen Stimmen. Genauso werden die  Sitze im Bundestag ermittelt. Wenn sie nicht wählen, schaden sie also keiner Partei.  Wollen Sie z.B.  verhindern, dass eine rechtsextreme Partei Geld vom Staat bekommt, müssen sie wählen gehen.  Egal was sie wählen (außer rechtsextrem), sie senken damit den prozentualen Anteil der Rechtsextremen, die weniger Geld vom Staat bekommen. Ein sehr guter Grund wählen zu gehen.
  3. Seien sie kompromissfähig
    Keine Partei wird all ihre Wünsche erfüllen. Aber es gibt sicher eine Partei, die ihren Vorstellungen näher kommt, als andere. Schauen Sie sich die Programme an und entscheiden Sie. Ist es Ihnen wichtiger, dass die Bildung unserer Kinder von der Kita bis zur Uni gebührenfrei ist, oder wollen sie, dass eine bessere Ausbildung vom Einkommen abhängig ist. Ja, es ist nicht immer einfach die Wahl zu haben. Aber auch das ist Demokratie.
  4. Demokratie bedeutet nicht, dass nur Sie zufrieden sind.
    Niemand kann alle Menschen glücklich machen, auch der Staat nicht. Politik muss unterschiedliche Interessen bündeln und einen guten Kompromiss für alle finden.
  5. Zuhause bleiben gilt nicht, ganz egal, ob es regnet oder die Sonne scheint, denn, es gibt kein schlechtes Wetter, nur unangepasste Kleidung. Also ausschlafen, mit der Familie frühstücken und dann ab ins Wahllokal. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran.
  6. Stellen Sie sich vor, es ist Demokratie und keiner geht hin? Wenn niemand mehr wählt, ist die Demokratie tot. Und dann? Wollen Sie vielleicht einen „netten kleinen Diktator“ wie in Nordkorea oder auch in der Türkei? Ein falsches Wort und die Zellentür schließt sich. Und kein Richter holt sie heraus, denn der sitzt vielleicht in der Nachbarzelle.